Kernkisten für Rammkernsondierungen

Bei der Rammkernsondierung (RKS) wird ein hohles Sondierrohr in den Boden gerammt und mit der darin aufgenommenen Bodenprobe wieder gezogen. Die Probe zeigt die Schichtenfolge; sie wird vor Ort angesprochen, fotografiert und oft für das Labor beprobt. Eine passende Kernkiste hält die Abschnitte dabei in der richtigen Reihenfolge.

Bohrgerät für eine Baugrunderkundung

Welche Kernkiste für welchen Sondierdurchmesser?

Bei RKS sind kleinere Durchmesser üblich, häufig zwischen etwa 36 und 80 mm. Dafür eignen sich unsere Kunststoffkisten der Serie AP und AT, alle für Kerne mit 1 m Länge:

ArtikelKerndurchmesserKerne je KisteAußenmaß B × L × H (mm)MindestmengeAnfrage
DD-AP-6-36-K26–36 mm6340 × 1070 × 50300Anfragen
DD-AP-5-48-K37–48 mm5340 × 1070 × 60250Anfragen
DD-AP-4-64-K49–64 mm4340 × 1070 × 80200Anfragen
DD-AT-3-86-K65–86 mm3340 × 1070 × 100170Anfragen

Ein Deckel ist bei allen vier Kisten optional. Für Bohrkerne aus der Seilkernbohrung (NQ, HQ, PQ) finden Sie die passenden Größen auf der Startseite, Holzkisten auf der Seite Kernkisten aus Holz.

Praxistipps für RKS-Proben

  • Kiste vor dem Befüllen beschriften: Projekt, Sondierpunkt, Tiefe von–bis.
  • Teufenmarken oder Trennstege setzen, wo Kern fehlt oder ein Wechsel im Profil liegt.
  • Feuchteempfindliche Laborproben zusätzlich dicht verpacken; die Kiste mit Deckel schützt vor Sonne und Regen.
  • Gefüllte Kisten flach transportieren und nicht höher stapeln, als es die Ladungssicherung erlaubt.

Sie planen eine Baugrunduntersuchung mit vielen Sondierpunkten? Schreiben Sie uns Durchmesser und Anzahl der Meter, wir schicken Ihnen ein Angebot.